Klaus Fritzensmeier

Trainer für Soziale Kompetenz, Medienpädagogik und Sucht


Beruf:
Polizeibeamter i.R.

Qualifikation:
Diplom-Verwaltungswirt, Fachrichtung Polizei

Schwerpunkte:

  • Ich-Stärkung
  • Gewaltprävention
  • Teamtraining & Teamcoaching
  • Medienkompetenz

Werdegang:
Nach dem Abitur begann ich die Ausbildung bei der Landespolizei Niedersachsen, dort bekleidete ich ab dem 5. Jahr Führungspositionen in diversen Arbeitsbereichen. Durch langjährige Erfahrung bei Großeinsätzen, im Streifendienst, der Tatortaufnahme sowie der Ermittlungsarbeit konnte ich die Entstehung vieler krimineller Karrieren verfolgen; ich erfuhr so nicht nur durch wissenschaftliche Untersuchungen, sondern auch in der Realität, wie delinquentes Verhalten in vielen Deliktsbereichen entstehen konnte.

KONTAKT

INTERESSEN

100%

Wertschätzung & Respekt

65%

Sport

82%

Gesundes Essen

75%

Umgang mit Menschen

60%

Entschleunigung

INTERVIEW

In meiner langjährigen Praxis in der Kriminalprävention habe ich immer wieder erfahren, dass die Schüler sehr wohl über entsprechendes Wissen verfügen, was Gewaltvermeidung, Zivilcourage, Vertrauen etc. angeht. Es scheitert schließlich an der Umsetzung, weil die Gruppendynamik, der Gruppenzwang stärker ist. Den Schülern fehlt der Mut, zur eigenen Meinung zu stehen, diese vor anderen deutlich auszudrücken und entsprechend zu handeln. Sie wollen ‚cool’ sein und keine Schwächen zeigen.
In der Gewaltprävention biete ich überwiegend Spiele an, die zunächst sehr viel Spaß machen, aber auch zu wichtigen Erkenntnissen führen. Diese werden im Anschluss an die Spiele in Diskussionen erarbeitet. So lernen die Schüler im Spiel, wie wichtig es ist, seine Meinung zu sagen und ggf. selbstbewusst und respektvoll umzusetzen – ohne von den anderen dabei ausgelacht zu werden.
Weniger Stress im Umgang miteinander fördert rationales Handeln.

Ein Beispiel: Genau hinsehen und mögliche Gewalthandlungen richtig deuten funktioniert, wenn man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Wenn ich weiß, wann Gewalt beginnt, kann ich sie auch erkennen.

Ein wenig Stress kann sich positiv auswirken, weil alle Sinne angespannt sind und man extrem aufmerksam ist. Zuviel davon führt aber eher zu Überreaktionen und unüberlegten Handlungen, die man später bereut.

Fortsetzung des Interviews

Ich freue mich, Sie kennenzulernen!

Kompetente Beratung unter: 0541/9700 54 19