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Was ist das I-GSK?

Vom Wissen zum Können“ – diesen Grundsatz hat sich das Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining I-GSK in der Konzeption auf seine Fahne geschrieben. Das I-GSK bewegt sich damit spielerisch zwischen zwei für die alltägliche Arbeit notwendigen Polen: wissenschaftlich fundierten Theorien und Wissen auf der einen Seite, praxisnahe und zielorientierte Anwendung auf der anderen Seite. Wissen lediglich um des Wissens willen ist ebenso wenig ein Prinzip des I-GSK wie blinder Aktionismus.

Dieser Grundsatz spiegelt sich bereits in der Namensgebung wieder:

I – „Immer auf dem neuesten Stand“
Empathie, ein großes Herz und der Wille, das Beste zu geben – in vielen Bereichen, in denen ein professioneller Umgang mit Menschen gefordert ist, reichen diese Dinge allein nicht aus. Ob die Begleitung aggressiv auffälliger Kinder im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe gefordert ist oder der wertschätzende Umgang mit einem aufgeregten Kunden – es wird von uns verlangt, „Profi“ zu sein. Professionalität ist per definitionem mit Qualität und Expertentum verknüpft: Ein Profi ist ein Experte, der über die notwendigen und angemessenen Fähigkeiten verfügt, eine bestimmte Tätigkeit oder einen Beruf zuverlässig und effektiv auszuüben.

Hier bietet das I-GSK seine Dienste an: Das Institut steht für die wissenschaftliche Fundierung unserer Angebote, für die Versicherung, dass das I-GSK sich nach dem „state of the art“ ausrichtet und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in seine Arbeit einbezieht. Nicht nur die Seminarkonzepte werden stetig an den Stand der Forschung angepasst; auch unsere Trainern bilden sich regelmäßig fort. Nur so ist zu gewährleisten, dass nicht nur das Wissen auf dem aktuellen Stand ist und bleibt, sondern auch neueste Methoden des Lernens angewandt werden. Mit der Benennung als Institut verpflichten sich die Mitglieder des I-GSK der wissenschaftlichen Qualität von Inhalt, Didaktik und Methodik.

G – „Ganz ohne Gewalt“
Totschlag in der Münchener U-Bahn, School Shooting in Winnenden, steigende Fallzahlen von Jugendgewalt –immer häufiger sind wir mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Das I-GSK wehrt sich gegen eine allgemeine Verurteilung der „jungen Generation“ als gewalttätig, pflichtvergessen und unmoralisch. Vielmehr versucht das I-GSK Ursachen und Erklärungsmuster zu vermitteln und ein gegenseitiges Verständnis zu fördern.
Wir dürfen unsere Aufmerksamkeit aber nicht nur auf den heranwachsenden Menschen richten, denn Gewalt gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen und Formen auch unter Erwachsenen: den frustrierten Bittsteller bei Behörden, der den Sachbearbeiten wüst beschimpft oder gar angreift, den Fußballfan, der seinem Ärger eines verpatzten Spiel in einer Schlägerei Ausdruck verleiht, der betrunkene Kneipenbesucher oder Taxifahrgast... So sind Mitarbeiter in Berufsfeldern, die mit Kunden, Klienten und Patienten professionell zu tun haben, häufig aus ganz unterschiedlichen Gründen mit verbaler und körperlicher Gewalt konfrontiert.
Mit dem Begriff der Gewaltprävention setzt sich das I-GSK zum Ziel, das Risiko einer gewalttätigen Handlung frühzeitig zu erkennen, wenn möglich abzuwenden oder auszuweichen.

S – „Sich selbst bewusst sein“
Selbstbewusstes Auftreten, soziale Kompetenz, sicherer Umgang mit Freunden und Mitmenschen – die Liste der von uns geforderten Fähigkeiten und Fertigkeiten ist lang. Die unabdingliche Voraussetzung für ein gesundes Selbstbewusstsein fernab von Dominanz und Arroganz ist jedoch, sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein. Eine Schwäche ist nicht als Fehler oder Defizit aufzufassen. Selbstbewusstsein verlangt, Schwächen an sich zu akzeptieren und zielorientiert an ihnen zu arbeiten. Hier reicht das I-GSK die Hand: Das I-GSK begleitet Menschen jeder Altersgruppe spielerisch auf dem Weg zu einer besseren Einschätzung ihrer Selbst und stärkt das Bewusstsein für individuelle Fähigkeiten. Das I-GSK setzt sich mit dem Begriff der „Selbstbehauptung“ zum Ziel, ein Bewusstsein für die eigenen Stärken zu vermitteln und die Selbstakzeptanz zu fördern.

K = „Kompetent in Krisen“
Wer kennt das nicht – das Gefühl, vor Wut explodieren zu können? Gereizt zu sein und „ausrasten“ zu können? Das I-GSK macht immer dort Angebote, wo unser alltägliches Handeln Schwierigkeiten und Herausforderungen unterworfen ist, wo Konflikte entstehen und die eigene Handlungskompetenz eingeschränkt ist. Bewusst stellt sich das I-GSK der Frage, wie Konfliktsituationen handlungskompetent und wertschätzend gelöst werden können. Dazu gilt es, nicht nur Wissen um typische Konfliktmechanismen und Handlungskompetenz zu vermitteln, sondern dieses Wissen auch anwendbar zu machen. Im Seminar fügen sich Selbsterfahrung und theoretischer Input mit dem Ergebnis ineinander, Stress und Ärger wenn möglich zu vermeiden oder wenigstens kompetent mit diesen Emotionen umzugehen. Mit dem Ziel des Konflikttrainings steht das I-GSK für einen kompetenten, effektiven Umgang mit eigenen Emotionen und Stress.


Auf eine Formel gebracht: Das I-GSK ist Experte für einen nachhaltigen Lernprozess. Vorhandenes Wissen wird in unseren erlebnisorientierten Seminaren gestärkt, neues Wissen wird spielerisch entdeckt und mit Bekanntem verknüpft, mit Spaß und einer guten Portion Selbsterfahrung diskutieren wir Wissen vor dem Hintergrund der tatsächlichen Alltagsanforderungen und üben seine Anwendung ein.

I-GSK begleitet „Vom Wissen zum Können.“



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