Kommunikation - Der Schlüssel zum Mitmenschen

Gerade in schwierigen und belastenden Situationen kommt es auf jedes Wort an; auf jedes Gesagte aber auch nicht Gesagte. Eine gute und bewusste verbale wie nonverbale Kommunikation stellt den Schlüssel zum Mitmenschen dar. Es kommt weniger darauf an, welche Kommunikationsform richtig oder falsch ist, sondern wann und wie eine Kommunikation den Weg zum Mitmenschen ebnet.


Anforderungen

In schwierigen Gesprächen oder Konflikten fehlt oft das Bewusstsein über die Einflussfaktoren innerhalb der Kommunikation. Daher werden, oft unbewusst, verbale Reizworte wie „immer“ oder „nur“ eingesetzt, statt Ich-Botschaften kommt es zu Du-Botschaften „Du hast wieder…“. Oder es werden negative nonverbale Signale wie Augenrollen oder der „drohende Zeigefinger“ eingesetzt, die ein Gespräch massiv erschweren können. Zudem üben Satzlänge und Klang der Stimme einen erheblichen Einfluss aus.

Erschwerend kommt häufig eine Vermischung des gesprochenen sachlichen Inhalts und persönlicher Kritik hinzu, auch frauen- und männerspezifische Kommunikationsweisen finden kaum Beachtung, so dass ein Gespräch trotz bester Absichten einen negativen Verlauf nimmt.



Was hilft?

Neben der Vermittlung von Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation sollen typische individuelle verbale und nonverbale Kommunikationsmuster identifiziert werden. Mit diesem Wissen können gezielt neue Kommunikationsstrategien erarbeitet oder bestehende optimiert werden. Des Weiteren ist es hilfreich, über ein breites Spektrum kommunikativer Techniken zu verfügen. Insbesondere der gezielte Einsatz von Körpersignalen, Ich-Botschaften und speziellen Fragetechniken können die Selbstdarstellungen (Kongruenz), den Gesprächsverlauf und die gegenseitige Akzeptanz signifikant verbessern und insbesondere emotionale Auseinandersetzungen merklich versachlichen.
Im Seminar werden die Einflussgrößen der verbalen wie nonverbalen Kommunikation praxisnah dargestellt und analysiert. Den Teilnehmern werden unterschiedliche kommunikative Techniken vermittelt, wobei insbesondere Fragetechniken im Mittelpunkt stehen: Durch Paraphrasieren und Einwandbehandlung wird aktiv zugehört, Informationen eingeholt und das Gespräch positiv beeinflusst werden. „Wer fragt der führt!“


Ziel des Seminars

Die Teilnehmer sollen ein umfangreiches Verständnis über die Funktionsweisen von verbaler und nonverbaler Kommunikation erhalten, die individuellen negativen und positiven Einflussfaktoren, wie Stimme, Mimik, Satzlänge, Fragen, etc. kennenlernen und konkrete Tipps zum gezielten und bewussten Einsatz ihrer kommunikativen Schlüssel erhalten.
Das Ziel:
Durch gezielte Kommunikation den Schlüssel zum Gegenüber finden!


Struktur des Seminars

Im Seminar können folgende Themen berücksichtigt werden:
- Gesetzmäßigkeiten von Kommunikation
- Körpersprache
- Kongruenz
- Genderorientierte Kommunikation
- Ich- und Du-Botschaften
- Fragetechniken wie Paraphrasieren, Einwandbehandlung, Talk-Down, Kurzzeittherapie
- Kommunikation unter Stress

Im Seminar stehen die jeweiligen Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmer im Vordergrund, auf die das Seminar explizit zugeschnitten wird. Es gibt kein Seminar vom Fließband! Nach Rücksprache können weitere Themen berücksichtigt werden bzw. mit den anderen Trainingsmodulen verknüpft werden.

Methoden
- Einzel- und Gruppenarbeit
- Kommunikations- und Strategieübungen
- Rollenspiele mit Emotionen

Seminarumfang
Nach Absprache kann das Seminar einen oder mehrere Tage umfassen.


Das Seminar bieten folgende Referenten an

- Matthias Wolter
- Peter Döscher
- Dr. Denise Weßel-Therhorn


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