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In Konflikten ruhig zu bleiben fällt nicht jedem Jugendlichen leicht: Da werden die Eltern oder die Freundin beleidigt, das Aussehen oder die schulischen Leistungen werden aufs Korn genommen. Ruhe bewahren und fair bleiben heißt dann die Devise. Aber wie kann man das schaffen, wenn das Herz rast und in Gedanken bereist zurück beleidigt oder gar geschlagen wurde?
Jugendliche werden in vielerlei Hinsicht gefordert: Sie werden mit verbalen und körperlichen Aggressionen konfrontiert, häufig mit gezielten Beleidigung gegen die Familie oder den sozialen Status, oft auch im Zusammenhang mit massiven Stressreaktionen. Weiterhin gilt es medialen Gefahren, übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsum zu widerstehen und den Erwartungen der Freunde, Familie, Schule und Arbeitgeber zu entsprechen.
Den Jugendlichen mangelt es häufig nicht am guten Willen sich sozial und deeskalierend zu verhalten. Diesen gilt es zu fördern, darüber hinaus auch neue Problem- und Konfliktlösungsstrategien zu vermitteln und einzuüben.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, benötigen Jugendliche u.a. sozial kompetente und realitätsnahe Konfliktlösungsmöglichkeiten, Fähigkeit zum Perspektivwechsel, Kommunikationsfähigkeit und Methoden zur Stressbewältigung. Sie benötigen die Erfahrung, dass eine veränderte Selbst- und Fremdwahrnehmung, Akzeptanz und Respekt und alternative Handlungsstrategien positive Erfolgserlebnisse bewirken. Es braucht sozial angemessene Strategien, insbesondere zum Umgang mit verbalen Aggressionen und ein Verständnis für die Auswirkungen von Stressreaktionen in Konflikten.
Daher sind Deeskalationstrainings des I-GSK vor allem auf das „Tun“ und „Erleben“ ausgerichtet. Die Bedürfnisse der Teilnehmer stehen im Vordergrund: Bewegung, Action, Kommunikation und Spaß. Theoretische Lerninhalte sind an Bewegung und Erleben gekoppelt. Aus dieser Dynamik heraus sollen die Teilnehmern ein tieferes Verständnis für den Verlauf von Konflikten gewinnen und alternatives Verhalten kennenlernen und anwenden. Und das alles mit viel Spaß!
Das Training soll die Kompetenz vermitteln, sich in aggressiven Situationen sozial-kompetent und deeskalierend zu verhalten, um anti-soziales Verhalten und schwere Konflikte zu vermeiden.
Das Ziel:
Soziale Kompetenz stärken und gewaltfrei Konflikte führen!
Im Training können folgende Themen berücksichtigt werden:
- Ich-Stärkung
- Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Teambildung
- Anerkennung von Regeln & Normen
- Konflikt- und Problemlösungsstrategien
- Gewaltfreie Kommunikation
- Umgang mit verbaler Gewalt
- Stressbewältigung
- Anti-Mobbing-Strategien
- Mediennutzung
- Faires Kämpfen
Im Training stehen die jeweiligen Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen im Vordergrund, auf die das Training explizit zugeschnitten wird. Nach Rücksprache können weitere Themen berücksichtigt werden. Es gibt kein Training vom Fließband!
Methoden
- Spiele & Bewegung
- Gruppengespräche
- Rollenspiele mit Videofeedback
- Kommunikations- und Vertrauensübungen
- Erlebnispädagogik
Trainingsumfang
Nach Absprache kann ein Training einen oder mehrere Tage umfassen. Auch Wochenendmaßnahmen sind möglich
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