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Burnoutprophylaxe

Zwischen Erschöpfung, Lustlosigkeit & Resignation


Das Problem: Alles auf einmal ...

Auf dem Schreibtisch türmt sich die Arbeit, E-Mails sprengen das Postfach, ständig klingelt das Telefon, vor allen Dingen, wenn man sich mal gerade in eine wichtige Arbeit vertieft hat. Ganz zu schweigen davon, dass der Austausch mit den Kollegen langsam an Dringlichkeit zunimmt.
Neben den vielen Kleinigkeiten, die im Büro warten, steht längst mal wieder ein Treffen mit Freunden auf dem Plan oder ein romantisches Essen mit dem Lebenspartner. Die Wohnung müsste geputzt werden, die Wäsche gewaschen, der Besuch im Fitnessstudio ist längst überfällig...
Alles wird uns zuviel. Und dann? Durchhalten heißt meist unsere Devise – zumindest im beruflichen Alltag; schließlich wollen wir uns nicht nachsagen lassen, dass wir unsere Arbeit nicht „richtig machen“, dass wir „unseren Pflichten nicht gerecht werden“.

Rahmenbedingungen unseres Handelns: Erschöpfung

Je mehr wir uns zu engagieren versuchen und feststellen, dass wir gegen all diese Aufgaben nicht ankommen, desto resignierter werden wir: Der Beruf, dem wir früher mit Freude nachgegangen sind, kommt uns sinnlos und fad vor, oft sind wir den Tränen nahe, können aber auch nicht abschalten – mit den Gedanken sind wir ständig bei all den Aufgaben, die noch nicht erledigt sind, und bei der Überzeugung, dass die Aufgaben auch nicht erfüllbar sind.

Aggressionen gegen uns selbst und andere

Schuldgefühle, Pessimismus, Frustration bestimmen das Gefühlsleben. Anderen gegenüber reagieren wir gereizt: Treffen mit Freunden, die früher Anlass für Vorfreude und Spaß waren, sind uns nun eine Last, ja geradezu ein Ärgernis.

Die Diagnose: Burnout

Schnell sprechen wir von Burnout, von einer Krankheit, die schleichend beginnt und uns erschöpft und resigniert zurücklässt. Doch Burnout ist die letzte Phase eines Prozesses, vielfach wird erst dieses „Stadium“ von Betroffenen, Angehörigen, aber auch Ärzten und Therapeuten wahrgenommen.

Eine effektive und erfolgreiche Intervention müsste allerdings früher ansetzen, möglichst bei den ersten Anzeichen der Erkrankung. Prophylaktisch einzuwerken setzt erst recht voraus, die Stadien zu Erkrankung zu kennen, zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Ziel des Seminars

Das Seminar richtet sein Augenmerk darauf, Burnout als Krankheitsbild zu definieren und die Erkennungsmerkmale zu verdeutlichen. Dabei sollen vor allen Dingen die Ansatzpunkte für die Prävention und Intervention im Fallen von Burnout aufgezeigt werden. Konkret folgt das Seminar einem Dreischritt:

Modul 1
In Modul 1 soll Burnout in seinen Erkennungsmerkmalen vorzustellen und als Krankheitsphänomen zu beschreiben. Es gilt vor allen Dingen die Kriterien aufzuzeigen, die leicht in Eigenregie zu prüfen sind.

Modul 2
Das Modul 2 richtet sich auf die Übertragung der vorgestellten Kriterien auf die eigene Person. Es soll selbstreflektiv geprüft werden, ob und welche Erkennungsmerkmale auf die eigenen Person zutreffen.

Modul 3
Das Modul 3 richtet sich auf die Frage, welche Maßnahmen zur Prävention oder Vermeidung von Burnout-Symptomen herangezogen werden können. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie Lösungsstrategien ins Alltagsleben übertragen werden können. Hierbei ist es notwendig, zu überlegen, wie Gewohnheitsmuster gebrochen und durch alternative Strategien ersetzt werden können.

Methoden des Seminars

- Frontalvortrag
- Fallbeispiele
- Videobeispiele mit anschließender Videoanalyse
- Kleingruppenarbeit
- Plenumsdiskussionen

Das Seminar bieten folgende Referenten an

- Matthias Wolter
- Dr. Denise Weßel-Therhorn