WEB@TRAIN-Vortrag
Eltern und Pädagogen sind aufgefordert, Kindern, Jugendlichen und Schülern Medienkompetenz zu vermitteln! Nur wie macht man das, wenn die User über mehr technisches Know How verfügen als die Erwachsenen? Die User sind die technischen Fachleute. Aber die Erwachsenen sind die Fachleute für Normen und Werte! Um diese im Hinblick auf die Neuen Medien zu vermitteln, muss man aber wissen, was gerade angesagt ist.
Anforderungen
Medien sind aus den Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht mehr wegzudenken. Die Mediennutzung birgt jedoch durch gewaltorientierte Inhalte, legale sowie illegale Pornografie, der Nutzung von Chatrooms oder Communitys, sowie den Gefährdungsbereichen Cyber-Mobbing, Internetabzocke, Schuldenfallen, Medienabhängigkeit, etc. Risiken in sich.
Obwohl viele Nutzer verantwortungsvoll mit den technischen Möglichkeiten umgehen, sind die Medien dennoch auch „Miterzieher“. Vielen Eltern und Pädagogen fehlt es an dem notwendigen Wissen, um sich mit dem Thema objektiv auseinandersetzen zu können, was zu einer Sprach- und Verständnislosigkeit mit den Kindern und Jugendlichen führen kann.
Was hilft?
Eltern und Pädagogen brauchen bzgl. der Neuen Medien Unterstützung, um nicht aufgrund von Berührungsängsten oder Unwissenheit negativ mit ihren Kindern zu kommunizieren oder vorschnell Verbote auszusprechen. Nur durch einen Dialog, bei dem die Interessen und Bedürfnisse der User ernst genommen werden, eröffnet sich die Möglichkeit zu einem offenen und auch kritischen Austausch.
Denn Medienkompetenz entsteht durch Menschen, die die jungen Nutzer kritisch, informieren und wertschätzend begleiten und unterstützen.
In den Vorträgen soll ein Bewusstsein für die Chancen aber insbesondere auch für die Risiken der Neuen Medien vermittelt werden. Es soll ein differenzierter Blick auf die Medienwelt junger Menschen gerichtet werden, mit dem Ziel, möglichst kompetent und offen einen kritischen aber auch wertschätzenden Dialog zu führen, und die jungen Nutzer in ihrer Bewertung und Nutzung der Neuen Medien zu unterstützen.
Ziel des Vortrags
Der Vortag/Workshop bzw. die Fortbildung hat das Ziel, die Teilnehmer über die aktuellen medialen Chancen und Risiken der Neuen Medien zu informieren. Daneben soll eine Selbstreflexion zur Mediennutzung und den Umgang mit den Usern initiiert werden, um einen kritischen aber zugleich offen Umgang mit dem Thema zu ermöglichen.
Das Ziel:
Gemeinsame Regeln und Vertrauen im Umgang mit den Neuen Medien
Inhalte des Vortrags
Im Vortrag können folgende Themen berücksichtigt werden:
- Handynutzung
- Social-Communitys (Facebook & Co) und Chaträume
- Selbstpräsentation in sozialen Netzwerken
- Umgang mit privaten Daten
- Happy Slapping
- Datenschutz
- Cybermobbing
- Urheberrecht
- Technische Attacken
- Gewalt- und Rechtsradikale Musik
- TV-Sendungen
- Rollenvorbilder und Männer- und Frauenbild in den Medien
- Pornographie
- Pädophilie im Internet
- Gewaltdarstellungen im Internet (Snuff, Bum-Fight, Rape-Sites)
- Jugendgefährdende Gewaltspiele
- Suchtgefährdende Online-Rollenspiele
- Identitätsproblematik in Rollenspielen
- Medienabhängigkeit
- Betrug und Abzocke im Internet
Im Vortrag stehen die jeweiligen Interessen und Bedürfnisse der Besucher im Vordergrund, auf die der Vortrag explizit zugeschnitten wird. Nach Rücksprache können weitere Themen berücksichtigt werden. Es gibt keinen Vortrag vom Fließband!
Folgende Trainer bieten das Training an
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- Damaris Freischlad
- Gert Gatschke
- Florian Punke
- Dirk Buhmann
- Carmen Rohe
- Peter Döscher
- Matthias Wolter
- Dr. Denise Weßel-Therhorn
- Dietmar Lietz
- Angelika Dollner
- Sandra Herz
- Mike Stellmacher



