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WEB@TRAIN-Jungen

Für Jungen ist der Umgang mit den Neuen Medien häufig etwas Selbstverständliches! Neben den Aktivitäten in den Social Communitys interessieren sie sich häufig für Actionspiele auf dem PC oder der Konsole. Nicht immer sind die Spiele unbedenklich! Vielfach werden Spiele genutzt, die für das Alter des Users nicht geeignet oder gar verboten sind. Auch der Zugriff und der Konsum von Pornografie und Gewaltvideos ist problemlos möglich, selbst nur schwer zu verdauende Hardcore-Gewaltfilme können ohne Jugendschutzmaßnahmen ohne besondere Anstrengungen konsumiert werden.

Anforderungen

Medien sind aus den Lebensbedingungen von Jungen nicht mehr wegzudenken. Die Mediennutzung birgt jedoch durch die massive Nutzung von Chatrooms oder Communitys, sowie den Gefährdungsbereichen extreme Gewaltfilme (Snuffs, Bum Fight), Gewaltspiele, Hardcore-Pornografie, Online-Rollenspiele, Happy Slapping, mit Cyber-Mobbing, Pädophilie im Netz, Schuldenfallen, TV-Sendungen oder Medienabhängigkeit, etc. konkrete Risiken in sich.

Obwohl viele Jungen die Neuen Medien technisch kompetent nutzen, gehen sie dennoch häufig fahrlässig mit ihren persönlichen Daten oder Fotos um, vernachlässigen ein gesundes Misstrauen beim virtuellen Kennenlernen, schreiben unbedarfte Kommentare bis hin zum gezielten Mobbing, spielen und konsumieren scheinbar empathielos Gewaltspiele- und filme und lernen Sexualität durch Pornos kennen.

Was hilft?

Um zu einem kompetenten Umgang mit den Neuen Medien zu gelangen, brauchen Jungen altersgerechte Unterstützung, um nicht aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit Fehler zu begehen. Sie brauchen Erwachsene die sie dabei begleiten und unterstützen; durch Kompetenz, Wertschätzung und eine klare Haltung.

Eine Verdammung der Neuen Medien steht im Training nicht im Fokus. Es gilt, die Vorteile der Neuen Medien hervorzuheben und zu nutzen, aber auch vorbereitet zu sein auf die Risiken und Gefahrenpotentiale!

Das Training hat das Ziel, ein Bewusstsein für die Risiken der Neuen Medien zu vermitteln. Aktuelle Medien und mediale Inhalte werden gemeinsam und nach Aktualität mit den Aspekten Persönlichkeitsrechte, Gesetzeslage, Datenschutz, ethische und moralische Normen usw. besprochen und bewertet. In diesem Prozess werden in Gruppenarbeit alternative, legale und prosoziale Techniken, Strategien und Möglichkeiten erarbeitet.

Ziel des Trainings

Das Training ist darauf ausgerichtet, an vorhandenem Wissen und Fähigkeiten anzuknüpfen, mit neuen Erkenntnissen zu erweitern und durch praktische Methoden zu vertiefen.
Das Ziel:
Medienkompetenz durch Sensibilität und Bewusstsein!

Struktur des Trainings

Im Training können folgende Themen berücksichtigt werden:
- Handynutzung
- Social-Communitys und Chaträume
- Selbstpräsentation in sozialen Netzwerken
- Umgang mit privaten Daten
- Happy Slapping
- Datenschutz
- Cybermobbing
- Urheberrecht
- Technische Attacken
- Gewalt- und Rechtsradikale Musik
- TV-Sendungen
- Rollenvorbilder und Männer- und Frauenbild in den Medien
- Pornographie
- Pädophilie im Internet
- Gewaltdarstellungen im Internet (Snuff, Bum-Fight, Rape-Sites)
- Jugendgefährdende Gewaltspiele
- Suchtgefährdende Online-Rollenspiele
- Identitätsproblematik in Rollenspielen
- Medienabhängigkeit
- Betrug und Abzocke im Internet

Im Training stehen die jeweiligen Interessen und Bedürfnisse der Jungen im Vordergrund, auf die das Training explizit zugeschnitten wird. Nach Rücksprache können weitere Themen berücksichtigt werden. Es gibt kein Training vom Fließband!

Methoden
- Gruppengespräche
- Rollenspiele
- Spiele und Bewegung
- Prosoziale Mediennutzung/Projektarbeit

Trainingsumfang
Nach Absprache kann ein Training einen oder mehrere Tage umfassen. Auch Wochenendmaßnahmen zusammen mit den Vätern sind möglich.

Folgende Trainer bieten das Training an

Wenn Sie einen Trainer in Ihrer Region suchen, klicken Sie bitte hier -->

- Damaris Freischlad

- Gert Gatschke

- Florian Punke

- Dirk Buhmann

- Matthias Wolter

- Dietmar Lietz

- Angelika Dollner

- Sandra Herz

- Mike Stellmacher