Stark trotz Handicap - Menschen mit Behinderung
Menschen mit einem Handicap wollen im Rahmen ihrer Einschränkung ein "normales" Leben führen. Und doch werden sie von der konkreten Lebenswelt abgeschirmt. Sie wachsen behütet und geschützt auf. Es ist aber wichtig, für die Herausforderungen des Alltags entsprechenden (Konflikt) Kompetenzen zu entwickeln. Probleme und Konflikte dürfen nicht verschwiegen werden, sondern angemessen angesprochen oder gelöst.
Anforderungen
Menschen mit Behinderung sind in vielerlei Hinsicht gefordert: Sie sollen sich nicht ärgern, mobben oder ausgrenzen lassen, aber dennoch ihre Interessen durchsetzen und zugleich emphatisch und verständnisvoll bleiben. Neben der Bewältigung des Alltags müssen sie auch auf fehlende Anerkennung, übertriebene Anteilnahme, Respektlosigkeit bis hin zum sexuellen Missbrauch vorbereitet werden.
Es mangelt ihnen oft nicht an Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft. Es gilt, diese Kompetenzen weiter zu fördern und sie bei der Stärkung ihres Selbstbewusstseins, und der Fähigkeiten klare Grenzen zu ziehen, zu unterstützen.
Was hilft?
Bei all diesen Anforderungen brauchen die Menschen Unterstützung, um die erforderliche Lebens-Kompetenz und Selbstwirksamkeit zu erlangen. Die Erfahrung und Wahrnehmung eigener Stärken bewirkt die Entwicklung von ICH-Akzeptanz und ICH-Stärke. Entscheidend ist, Lob und Stolz für sich und andere zu entwickeln.
Menschen mit Behinderung brauchen Kompetenzen, um Probleme selbstständig zu lösen, Hilfsangebote anzunehmen und den Mut zu einem klaren „Nein“. Somit stärkt Menschen mit Behinderung: Die konkrete Erfahrung eigener Fähigkeiten, abseits von starken Schutzmaßnahmen und hohem Erwartungsdruck.
Theoretische Lerninhalte sind an Bewegung und Erleben gekoppelt. Aus dieser Dynamik heraus sollen die Teilnehmer sich Herausforderungen stellen und wo nötig ein klares „Nein“ äußern können. Daher sind die Ich-Stärkungstrainings des I-GSK vor allem auf das „Tun“ und „Erleben“ ausgerichtet. Die Bedürfnisse der Teilnehmer stehen im Vordergrund: Bewegung, Action, Kommunikation und Spaß.
Ziel des Trainings
Das Training ist darauf ausgerichtet, Inhalte zu vermitteln, Stärken zu erkennen und durch spielerische Methoden zu verstärken.
Das Ziel:
Stärken erkennen und stärken!
Struktur des Trainings
Im Training können folgende Themen berücksichtigt werden:
- Ich-Stärkung
- Frauen- und Männeridentität
- Teambildung
- Anerkennung von Regeln & Normen
- Grenzsetzungsprozesse
- Gewaltfreie & wertschätzende Kommunikation
- Schutz vor sexuellem Missbrauch
- Selbstschutz
Im Training stehen die jeweiligen Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmer und der jeweilige Status ihrer Behinderung im Vordergrund, auf die das Training explizit zugeschnitten wird. Nach Rücksprache können weitere Themen berücksichtigt werden. Es gibt kein Training vom Fließband!
Methoden
- Spiele & Bewegung
- Gruppengespräche
- Rollenspiele
- Kommunikations- und Vertrauensübungen
- Erlebnispädagogik
Trainingsumfang
Nach Absprache kann ein Training einen oder mehrere Tage umfassen. Auch Wochenendmaßnahmen sind möglich.
Folgende Trainer bieten das Training an
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- Damaris Freischlad
- Alexandra Kock
- Gert Gatschke
- Florian Punke
- Dirk Buhmann
- Carmen Rohe
- Birgit Pruin
- Petra Wahrheit
- Cordula Volkening
- Dorothee Pakulat
- Matthias Wolter
- Maria Schiffner
- Corina Winter
- Angelika Dollner
- Sandra Herz
- Mike Stellmacher



