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Kommunikation & Selbstschutz

In eskalierenden Konflikten kann es neben verbalen Attacken auch zur Androhung oder gar Anwendung von körperlicher Gewalt kommen. Mit welchen Mitteln kann man sich oder andere vor einem Angriff schützen? Sind in diesen Extremsituationen noch kommunikative Eingriffstechniken möglich? Und wenn ja welche? Welche Selbstschutztechniken können auch für einen Nichtkampfsportler noch hilfreich sein?

Anforderungen

Trotz allem Bedacht und aller Vorsicht kann man selbst oder andere in belastende und körperliche Grenzsituationen geraten. Es werden verbale Aggressionen und Bedrohungen geäußert, in den Nahbereich eingedrungen und durch Berührungen, Fassen oder Stoßen Körperkontakt hergestellt bis hin zum körperlichen Angriff. Nun gilt es, den Konflikt zielgerichtet kommunikativ zu beruhigen oder, wenn nicht möglich, die Situation zu verlassen oder sich im Notfall auch körperlich zu verteidigen. Doch was sind wirkungsvolle und angemessene kommunikative Methoden und Selbstschutztechniken, um einen Konflikt zu schlichten bzw. sich angemessen zu verteidigen?

Was hilft?

Zunächst muss der Einfluss von Emotionen auf den Konflikt verstanden werden. In erster Linie muss das Ziel sein, den Konflikt kommunikativ zu lösen. Daher ist es notwendig, die nonverbalen und kommunikativen Strategien zu kennen und zielgerichtet einzusetzen, die auch unter extremen Bedingungen eine deeskalierende Wirkung haben. Darauf aufbauend liegt der Schwerpunkt der körperlichen Selbstverteidigung in der Anwendung sehr einfacher und dennoch wirkungsvoller Techniken, die auch unter hohem Stress abruf- und einsetzbar sind, aber immer mit kommunikativen Strategien verknüpft werden.

In dem Seminar werden die jeweiligen individuellen Stressauslöser und Stressreaktionen der Teilnehmer analysiert. Darauf aufbauend werden kommunikative und körperliche Deeskalationsmethoden entwickelt und trainiert. Hierbei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Strategien, die auch unter massivem Stress abrufbar und nutzbar sind.

Körperlicher Selbstschutz

Die Selbstverteidigungstechniken basieren auf einfachen Handgriffen, die durch den Einsatz von Nervendruckpunkten hochwirksam und gleichzeitig sehr maßvoll sind. Die Techniken sind in einer grundsätzlich deeskalierenden Handlungsstrategie, mit dem Schwerpunkt in der kommunikativen Intervention, eingebettet.

Es werden unterschiedliche Selbstverteidigungs- und Fixiertechniken (nur nach Absprache) vorgestellt und trainiert. Jeder Teilnehmer sollte hieraus max. 2-3 Techniken für sich auswählen. Diese werden dann in Stresssimulationen handlungsnah trainiert, immer mit dem Ziel, kommunikative Techniken primär oder parallel dazu einzusetzen.

Ziel des Seminars

Die Teilnehmer sollen ein umfangreiches Verständnis über den Einfluss von Stress in einem Konflikt erhalten. Darauf aufbauend werden deeskalierende kommunikative Strategien vermittelt. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer eine Auswahl einfacher Selbstverteidigungstechniken auf der Grundlage von Nervendruckpunkten.
Das Ziel:
Durch Kommunikation & Selbstschutz Situationen deeskalieren!

Struktur des Seminars

Im Seminar können folgende Themen berücksichtigt werden:
- Persönlichkeit und Konfliktverhalten
- Verbale und nonverbale Kommunikationstechniken unter Stress
- Individuelle Stressauslöser und Stressreaktionen
- Handlungskompetenz unter Stress
- Selbstverteidigungstechniken auf Nervendruckbasis
- Fixiertechniken (nur nach Absprache)

Im Seminar stehen die jeweiligen Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmer im Vordergrund, auf die das Seminar explizit zugeschnitten wird. Es gibt kein Seminar vom Fließband! Nach Rücksprache können weitere Themen berücksichtigt werden bzw. mit den anderen Trainingsmodulen verknüpft werden.

Methoden
- Einzel- und Gruppenarbeit
- Kommunikations- und Bewegungsübungen
- Bewegung & „Spaß“
- Rollenspiel unter Stress
- Faires Kämpfen

Seminarumfang
Nach Absprache kann das Seminar einen oder mehrere Tage umfassen.

Das Seminar bietet folgender Referent an